UNSERE PROJEKTE

  • Klinikum Hamburg
  • Sportpark Rottenburg

KlinikumHHIm Klinikum Hamburg trafen wir auf einen Operationssaal, der unter Wasser stand. Da dieser deshalb nicht genutzt werden konnte, entstanden täglich sehr hohe Ausfallkosten. Keiner hielt es für möglich, eine schnelle aber gute Lösung zu finden, bevor wir beauftragt worden waren.

Dank unseres speziellen KTT-SS-Systems konnten wir eine Trocknung in kürzester Zeit durchführen und somit die Ausfallkosten enorm senken.

ReportKlinikum

Trocknungsreport vergrößern lupe

Erklärung zu der Grafik

sportpark rottenburg aussen

Im Sportpark Rottenburg trat ein Wasserschaden im Trainings- bereich auf. Das ursprüngliche Sanierungskonzept sah eine teure Entkernung der kompletten Bodenaufbauten bis zur Rohdecke vor und sollte 8 bis 10 Wochen Sanierungszeit in Anspruch nehmen. Für diese Zeit hätte der Trainingsbereich komplett geschlossen werden müssen.

schwingboden

Trocknungsanlage im Bereich der Schwingböden

Unser Sanierungskonzept

Der Trocknungsaufbau wurde nach dem Aufbau einer Teilfläche beurteilt. Es wurde der Luftdurchsatz durch die Dämmschichten gemessen und ein Bohrlochabstand von 1 m ermittelt. Die Anlage wurde im Saugverfahren (Unterdruckverfahren) mit Luftreinigungsgeräten und Filtern in den einzelnen Bohrlöchern installiert, um die Perliteschüttung nicht auszusaugen, da heutzutage eine Drucktrocknung aufgrund der Gefahr der Verunreinigung der Raumluft nicht mehr zu angewandt wird. Die gesamte Schlauchverlegung zu den einzelnen Bohrlöchern erfolgte im Randbereich oder in einer Höhe von ca. 2,30 m, damit die Nutzung des Fitnesscenters durch die Vereinsmitglieder gewährleistet war.

schlauchverlegung

Schlauchverlegung im Trainingsbereich über den Randbereich und von oben

Die Trocknungsanlagen selbst wurden teilweise im Außenbereich aufgestellt. Hierzu wurde zum Schutz der Trocknungsgeräte vor Diebstahl und Regen ein Holzhaus aufgebaut.

aussentrockenanlage

Holzhaus zur externen Unterbringung und zum Schutz der Trocknungsanlage

Kundenvorteil

Dem Imageverlust und Druck der Mitglieder wurde hier Rechnung getragen, indem die Sanierung mit kleineren Einschränkungen in der Nutzung mit einer technischen Trocknung durchgeführt wurde, anstatt einen kompletten Austausch der Bodenkonstruktionen vorzunehmen. Für die Instandsetzung der Oberbeläge musste der zu sanierende Bereich für vier Arbeitstage geschlossen werden, zwei Tage wurde der Trainingsbereich für die Installation der Trocknungsanlage geschlossen. Bei einem Austausch der Bodenkonstruktion wäre eine Schließung von mehreren Wochen unvermeidbar gewesen. Die Vereinsmitglieder bzw. die Vorstände und Geschäftsführer des Vereines waren mit der gesamten Abwicklung sehr zufrieden, da eine Unterbrechung des Trainingsbetriebes vermieden werden konnte.

Auszug aus dem Bericht in der Zeitschrift "Der Bausachverständige", 5/2012 Seite 11-12